Heinrich Dieckmann zum Ehrenmitglied ernannt

Für seine unzähligen Verdienste für den Verband und die gesamte Branche verlieh Mirco Fretter, Präsident des Forum DistancE-Learning, Heinrich Dieckmann auf der Jubiläumsfeier des Verbandes die Ehrenmitgliedschaft.


In ihrer Laudatio würdigten Peter Born, Bildungsbüro Köln, und Thomas Tibroni, FernstudiumCheck, vor allem Dieckmanns Bemühungen um die Sicherung des Qualitätsbegriffes im Fernunterricht. Sichtlich gerührt nahm Heinrich Dieckmann die Ehrung entgegen und wandte sich mit einigen Worten ans Publikum. "Als ich damals bei der Studiengemeinschaft Darmstadt anfing, sagte Bernd Schachtsiek zu mir: 'Entweder man bekommt den Virus Fernunterricht oder man bekommt ihn nicht!' Und ich wurde sehr krank", erinnerte sich Dieckmann lächelnd. Aber er gab allen Anwesenden auch mahnende Worte mit auf den Weg. "Vergessen Sie bei allen tollen Möglichkeiten, die die Digitalisierung für die Kommunikation und auch für das didaktische Desgin bietet, nicht, wofür Sie arbeiten: Für den Erfolg unserer Teilnehmer!".

Dieckmann ist das zehnte Ehrenmitglied des Verbandes. Er reiht sich in eine Riege von Persönlichkeiten ein, die in ihrer Berufslaufbahn z.B. Geschäftsführer von Mitgliedsinstituten waren, Vorstandsposten übernahmen oder sich der Forschung oder in der Politik für die Weiterbildung per DistancE-Learning engagiert haben.

Mit einer weiteren Ehrung wurde am Abend Tilman Zschiesche bedacht. Er verabschiedete sich bereits im November 2018 nach jahrzehntelanger Tätigkeit aus dem Vorstand des Verbandes. Zudem prägte er über eine ebenso lange Zeit die Arbeit des Arbeitskreises Pädagogik. In ihrer Laudatio verwies Merle Losem, Deutsche Gesellschaft für berufliche Bildung, vor allem auf Zschiesches unermüdliches Engagement, themenspezifische Richtlinien und Handreichungen für die Mitglieder zu entwicklen. Auch das FachForum, die Fachtagung des Verbandes, in der aktuelle Trends und Entwicklungen in der Weiterbildungsbranche aus unterschiedlichsten wissenschaftlichen, wirtschaftlichen, bildungspolitischen und praxisorientierten Perspektiven beleuchtet werden, habe seine Existenz und jährliche Durchführung in erster Linie den Ideen und Bemühungen Zschiesches zu verdanken.